Willkommen auf der Website der Gemeinde Horw Kirchfeld



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Angehörige

Wer bezahlt was?


Das schweizerische Sozialversicherungs- und Pflegefinanzierungsgesetz ist sehr umfangreich und schwierig zu verstehen. Oft weiss man nicht an wen man sich bei Fragen wenden kann.

Unterstützung und Beratung
Pro Senectute bietet im Kanton Luzern zahlreiche Dienstleistungen für ältere Menschen und deren Angehörige an. Dazu gehören auch die Sozialberatung, der Treuhanddienst (Beratung und Unterstützung in administrativen und finanziellen Belangen), der Steuererklärungsdienst sowie die Rechtsauskunft.

Steuererklärungsdienste
Kontakt: Soziale Beratungsdienste Ihrer Gemeinde.

Unentgeltliche Rechtsauskunft
Anmeldung erforderlich, Tel.: 041 226 11 88,
E-Mail: info@lu.pro-senectute.ch

Ergänzungsleistungen
Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV decken die minimalen Lebenskosten, falls die Renten und das sonstige Einkommen inklusive Vermögensverzehr dazu nicht ausreichen. Sie sind ein rechtlicher Anspruch und keine Sozialhilfe. Zusammen mit der AHV und der IV gehören die Ergänzungsleistungen zum sozialen Fundament der Schweiz. Im Gegensatz zur Hilflosenentschädigung spielen bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen das Einkommen und das Vermögen eine Rolle. Ergänzungsleistungen kommen ebenso für Frauen und Männer in Frage, die im Heim leben. Der Anspruch auf Ergänzungsleistungen muss bei den AHV-Ausgleichskassen beziehungsweise ihren Zweigstellen geltend gemacht werden, wo entsprechende Formulare bestellt werden können (AHV-Zweigstelle Gemeinde Horw).
Kontakt: Ihre AHV-Zweigstelle

Hilflosenentschädigung
Hilflos ist, wer für alltägliche Lebensverrichtungen wie Fortbewegung, An- und Auskleiden, Körperpflege, Essen und Kontakt mit der Umwelt dauernd auf die Hilfe von Dritten angewiesen ist und/oder dauernder Pflege oder persönlicher Überwachung bedarf. Massgebend für die Höhe der Entschädigung ist der Grad der Hilflosigkeit. Der Anspruch kann geltend gemacht werden, wenn die Hilflosigkeit seit einem Jahr gegeben ist. Die Hilflosenentschädigung ist vom Einkommen und vom Vermögen unabhängig. Das entsprechende Anmeldeformular ist bei den AHV-Ausgleichskassen und ihren Zweigstellen erhältlich.

Für Menschen im Pensionsalter richtet die AHV die Hilflosenentschädigung aus, für Jüngere die IV. Die Entschädigungen haben unterschiedliche Ansätze.

Die monatliche Entschädigung der AHV beträgt bei einer Hilflosigkeit.
leichten GradesFr. 232.00 (nur für zuhause lebende Personen)
mittleren GradesFr. 580.00
schweren GradesFr. 928.00


Kontakt: Bitte wenden Sie sich an das Pflegepersonal.

Pflegefinanzierung
Die Pflegekosten sind auf drei Träger verteilt: Auf die Krankenkassen, auf die öffentliche Hand und auf die Pflegebedürftigen. Die Krankenkassen bezahlen je nach Pflegebedarf im Heim bis zu maximal 108 Franken pro Tag. Bewohnerinnen und Bewohner kommen für höchstens 20 Prozent des Kassenbeitrags auf, bezahlen also maximal Fr. 21.60 pro Tag. Reicht das nicht aus, deckt die öffentliche Hand (Gemeinde) die restlichen Kosten. Für die Aufenthaltstaxen müssen Bewohnerinnen und Bewohner selber aufkommen, daran hat sich nichts geändert. Die Patientenbeteiligung bei ambulanten Spitex-Leistungen beträgt im Kanton Luzern höchstens Fr. 15.95/Tag.
Kontakt: Geschäftsleitung Kirchfeld

Spendenkonto Kirchfeld
Das Kirchfeld verfügt über ein Spendenkonto für Bewohner. Mit diesem Spendenkonto werden von der GL Beiträge für zwingende Bedürfnisse der Bewohner gesprochen: Kleider und Schuhe, Pflegemittel, Podologie, weitere dringende Bedürfnisse (max. Fr. 500.00/Jahr).

Quelle: "Diagnose Demenz – Ratgeber für Betroffene und Angehörige", Herausgeber: Schweizerische Alzheimervereinigung Luzern