Bildung
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Das Kirchfeld als Ausbildungsbetrieb Seit Herbst 2007 markiert ein Kleber im Eingangsbereich, dass das Kirchfeld ein anerkannter Ausbildungsbetrieb ist. Lernende ausbilden lohnt sich, wie eine Studie des BBT (Bundesamt für Bildung und Technologie) belegt. Lernende bringen zusätzliches Wissen in den Betrieb und leisten somit einen Beitrag, so dass sich die Berufsangehörigen immer wieder mit neuem Wissen auseinandersetzen müssen. Mit ihrer Jugend wirken sie erfrischend auf das Arbeitsklima. Unterstützung von jungen Berufsleuten ist eine Investition in die Zukunft. Das Kirchfeld als fortschrittlicher Betrieb investiert sehr viel in die Berufsausbildung junger Menschen. Bildungsstruktur im Pflegedienst und in der Hotellerie Ziele:
Angebot von internen und externen Fort- und Weiterbildungen Das interne Fort- und Weiterbildungsangebot wird jährlich durch das Kader geplant und im folgenden Jahr umgesetzt. Interne Fortbildungen können auch von der Bildungsverantwortlichen angeboten und durchgeführt werden. Der Bedarf an externen Weiterbildungen wird jeweils anhand der Mitarbeitergespräche durch das Kader abgeklärt, beantragt und budgetiert. Ausbildungsplätze im Pflegedienst Folgende Ausbildungen werden angeboten:
Ausbildungsplätze in der Hotellerie
Möglichkeiten von einem Praktikum Jugendliche können verschiedene Schnupperlehren oder Praktika absolvieren. (Berufswahl, Brückenangebot) Für Erwachsene bestehen in Zusammenarbeit mit dem SRK und der Prospektiva Möglichkeiten Praktika zu absolvieren, welche mit einem Kurszertifikat abgeschlossen werden. Personen, welche sich für den Pflegeberuf interessieren, können während eines halbjährigen Pflegepraktikums, den Beruf näher kennenlernen. Wissensmanagement im Kirchfeld Eine Organisation ist randvoll mit Wissen. Doch „wenn wir nur wüssten, was wir wissen!“ Jeder Mitarbeitende hat seinen individuellen Rucksack an Wissen. Die Mitarbeitenden arbeiten mit ihrem Wissen und teilen es bei der täglichen Arbeit auch mit ein paar wenigen Kollegen. Auf diese Weise entsteht Inselwissen. Doch wie kann dieses Wissen auch für andere Mitarbeitende zugänglich gemacht werden, stationsübergreifend? Welches Wissen ist in der Organisation überhaupt vorhanden und welche Weiterbildungen braucht es noch? Um diese offenen Fragen beantworten zu können hat sich der Pflegedienst vor zwei Jahren entschieden, dass Wissensmanagement im Kirchfeld einzuführen. Von einem erfolgreichen Wissensmanagement profitieren sowohl der Betrieb als auch die Mitarbeitenden und die Bewohner. Die Kompetenzen aller Mitarbeitenden wird erhöht, dadurch steigt die Zufriedenheit bei Bewohnern und Mitarbeitenden. Das Risiko bei einem Ausfall von wichtigen Know-how-Trägern wird minimiert. Dies beeinflusst auch die Qualitätsentwicklung und –sicherung positiv. Für die Mitarbeitenden bedeutet es gute berufliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und ein attraktiver Arbeitsplatz. Beim Wissensmanagement sind folgende Punkte von Wichtigkeit:
Struktur im Kirchfeld Das Wissensmanagement wurde mit den vier Hauptgruppen Validation, Betreuung, Palliation und Kinästhetik gestartet. Pro Station ist je eine Mitarbeitende als Wissensträgerin in jeder Gruppe beteiligt. Grundsätzlich kann jede Mitarbeitende, welche über das Grundwissen sowie vor allem über Eigeninitiative und die Motivation Neues zu lernen verfügt, als Wissensträgerin in einer Gruppe aktiv sein. Als Koordinatorin steht eine Stationsleitung der Gruppe vor. Mitarbeitende, welche über spezielles Wissen (z.B. im Bereich Wundbehandlung) verfügen, sind ebenfalls bekannt. Damit das Wissen transparent ist, hat jede Station einen Wissensordner erhalten. In diesem sind die Wissensträger aufgeführt, die Rahmenbedingungen, Neuerungen und Anleitungen festgehalten. Alle Mitarbeitenden des Pflegedienstes haben jederzeit Zugriff zu diesem Ordner. Als zusätzliches Instrument, damit vorhandenes Wissen nicht verlorengeht, verfügt der Pflegedienst über das Organisationshandbuch Pflege. Hier ist das Wissen in Handlungsanweisungen zusammengefasst. Wissen aus den Wissensgruppen wird integriert. In der Wissensgruppe wird das vorhandene Wissen gesammelt, durch die Wissensträger wieder auf die Stationen verteilt und zusätzliches Wissen erarbeitet. Sei es gezielt durch externe Weiterbildungen, sei es dass die Wissensträger durch Eigeninitiative Wissen in die Gruppe einbringen. Fazit Wir sind sehr stolz, dass wir im Kirchfeld das Wissensmanagement eingeführt und entwickelt haben. Die Pflegequalität verbessert sich und ist langfristig gesichert | |



